Weihnachtskrippe am Bergfriedhof

1. Advent bis Maria Lichtmess (2.2.)

Kiefersfelden Krippe Weihnachten 004

Die Geschichte der Kieferer Krippe

In der alten Zeit hatten Kirchen- und private Weihnachtskrippen in Tirol und Bayern einen hohen Rang.
Auch Kiefersfelden war ein geschätzter und bekannter Krippenort. Fast in jedem Haus stand eine Krippe im Herrgottswinkel, vor der gebetet wurde. Um 1950 lebten noch viele der einheimischen Krippenschnitzer und freuten sich, wenn ihre Krippen in der Zeit zwischen Weihnachten und Mariä Lichtmess aufgestellt und von Freunden und Nachbarn bewundert wurden.


Auch in der Pfarrkirche Heilig Kreuz wurde noch bis ca. 1950 links unter der Empore eine große Landschaftskrippe aufgestellt, deren Figuren Leihgaben der verschiedenen Schnitzer waren.

In der harten Nachkriegszeit geriet dieser Brauch leider in Vergessenheit, die Figuren blieben bei den Eigentümern, die Krippenlandschaft verfiel.

Erst in den 80er Jahren wurde der Ruf nach einer eigenen Kirchenkrippe wieder hörbar. Während der Weihnachtsfeier der Kieferer Heimatbühne am 26.12.1986 entstand bei Hartl Grill, Sepp Danner und Uschi Robeus die Idee, in der alten Pfarrkirche im Friedhof wieder eine Krippe nach der alten Kieferer Tradition zu schaffen.

Bereits ab Januar 1987 unterstützten auch Siegfried Leitner, Albrecht Hahn sowie Centa und Willi Zacherl aktiv die Krippenidee, 1989 folgte Hubert Gehr, 1998 Anton Böck und 2009 Sepp Horn.


Großer Dank gilt ausdrücklich den Kieferer Bürgern, die mit ihrer Spendenfreudigkeit die rasche Umsetzung ermöglichten. Ebenso gilt unser Dank der Gemeinde Kiefersfelden, die mit einer Startspende den Grundstein für die Krippe legte und für den Aufbau des Krippengerüstes Jahr für Jahr gemeindliche Arbeiter abstellt.

Bereits am 24.12.1987 – nur ein Jahr nach der entscheidenden Idee - schlug die große Stunde:

Die neue Kieferer Krippe wurde in der brechend vollen alten Pfarrkirche feierlich präsentiert.
Seit 1987 wird die Krippe jedes Jahr um 14.00 Uhr am Heiligen Abend mit einer kleinen, aber feinen musikalischen Feier eröffnet. Alle Krippenfreunde sind herzlich eingeladen, sich an den alpenländischen, besinnlichen Klängen zu erfreuen und sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest einzustimmen.

Seit dem Bestand des Kieferer Krippenweges ist die Krippe bereits in der Adventszeit zu sehen. Das Jesuskindlein wird aber erst am Heiligen Abend in die Krippe gelegt.

Im Jahr 2014 wurde die Krippe für die Adventszeit um die Figurengruppe „Herbergssuche“ erweitert. Ein mehrmaliger Besuch der Kieferer Krippe lohnt sich auf jeden Fall, denn die Krippenszenen werden entsprechend den Evangelien mehrfach umgestellt:

1.Adventsonntag bis zum Hl. Abend: Herbergssuche

24.12.      Geburt des Jesuskindes         01.01.Königszug und der Kindermord von Bethlehem
06.01.      Anbetung der Könige            15.01.Heimreise der Könige und Flucht nach Ägypten

Besichtigungszeiten: Ab 1. Adventsonntag bis Mariä Lichtmess täglich von 09.30 – 19.00 Uhr


Am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess, endet die Krippenzeit.

Alle Arbeiten werden von den Krippenfreunden ehrenamtlich ausgeführt, freiwillige Spenden dienen lediglich der Erweiterung und dem Erhalt der Kieferer Krippe. Am 15.10.2015 wurde der „Förderverein Kieferer Krippe“ gegründet, der sich über Spendengelder finanziert und sich die Pflege der Kieferer Krippe zur Aufgabe gemacht hat.

Kontakt Kieferer Krippe:+49 8033 9765-27 oder info@kiefersfelden.de

Die Webseite der Kieferer Krippe sehen Sie unter www.krippe-kiefersfelden.de

hier geht´s direkt zur www.krippe-kiefersfelden.de

 

Kiefersfelden Krippe Weihnachten 002

Kiefersfelden Krippe Weihnachten 003

Zurück